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November 5, 2019

Outsourcing in der Industrie

Wie sich Outsourcing positiv auf die Wirtschaft auswirkt.

Outsourcing in der Industrie

Anzeige - Der große Erfolg und der Wohlstand unserer Gesellschaft hängen an der Marktwirtschaft. Ein wichtiger Bestandteil der Marktwirtschaft ist die Arbeitsteilung. Jeder trägt das bei, was er am besten kann. War es früher so, dass eher das Körperliche bestimmte, was jemand machte, so ist es heute vor allem die Ausbildung und die Kenntnisse. Erfahrung lässt den Wert einer Arbeitskraft zusätzlich steigen.

Aber auch ganze Produktionsbereiche können ausgelagert werden an Unternehmen, die sich auf einen kleinen Aspekt der Wertschöpfungskette spezialisiert haben.

Ausgelagert werden können verschiedene Tätigkeiten in der Wirtschaft. Denkbar ist alles: Von der Planung, über die Produktion bis hin zu Marketing und Vertrieb.

Die Vorteile des Auslagerns sind vielfältig.

Das auslagernde Unternehmen muss spezielles Wissen nicht in seinem Unternehmen aufbauen. Das ist vor allem interessant, wenn die Kerntätigkeiten woanders liegen.

Das Unternehmen, welches sich auf die ausgelagerte Tätigkeit spezialisiert hat, kann auf der anderen Seite genau das anbieten, was es am besten kann. Gerade bei Schulungen oder Spezialwerkzeugen kommt diese Konzentration voll zur Geltung. Würde das ursprüngliche Unternehmen diese Spezialwerkzeuge kaufen, dann würde es nur unzureichend genutzt werden, es würde somit durch die zusätzlichen Kosten unrentabler produzieren.

Und sogar dieses auslagernde Unternehmen wird viele Tätigkeiten weiter auslagern und sich nicht selbst darum kümmern. Beispiele sind Steuerberater, Buchhaltung, etc.

Es lohnt sich umso mehr, die Tätigkeit auszulagern, je klarer die Aufgabe vermittelbar ist. Denn durch das Auslagern entstehen auch Kosten, die durch die Kommunikation bedingt sind. Mache ich etwas selbst, dann weiß ich exakt, was ich machen will. Je weiter entfernt die Person aber ist (räumlich, zeitlich, kulturell) desto schwerer wird das.

Die Anweisungen müssen schriftlich fixiert werden. Das ist gar nicht so einfach. Wird die Aufgabe räumlich entfernt erledigt, so muss auf das Ergebnis oft etwas länger gewartet werden. Liegen noch kulturelle Barrieren zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, dann kann sich Outsourcing auch als Desaster erweisen.

Dies soll aber auf keinen Fall die grundlegende Idee madig machen. Man sollte nur wissen, was möglich ist. Je digitaler eine Aufgabe ist, desto besser lässt sich diese auslagern. Sind beide Parteien in der gleichen Sprache bewandert, dann ist es einfacher, als wenn noch ein Übersetzer dazwischen geschaltet werden muss.

Auch bei der Kultur kann man auf Kompatibilität achten. So sind sich, bezogen auf ihre Mentalität und Werte, Menschen aus Deutschland den Menschen aus Malaysia näher, als Menschen aus Spanien.

Das es Outsourcing schon seit langer Zeit in Deutschland gibt, bietet es sich an, auf Erfahrungen anderer Unternehmen aufzubauen und aus deren Fehlern zu lernen.